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CHAOS AUF DER AUTOBAHN

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1 CHAOS AUF DER AUTOBAHN am 4/21/2012, 20:34

Lordi


Admin
Nachdem das Auto mit dem Kennzeichen MIL M 755 in Elbenberg, nahe Naumburg abgefahren ist und über die Landstraßen dahin bretterte, bekam ein Lkw Fahrer in Kassel gerade seine Frachtpapiere, auf denen stand, dass er nach Frankfurt musste.
So stieg dieser in seinen Lkw, welcher mit Gefahrengut bestückt war und fuhr los.
Währenddessen flogen die Vögel kreischend aus ihren Bäumen und die kleine Entenfamilie, welche gerade über die Straße gehen wollte, erschrak, als sie ein brummendes, schnell lauter werdendes Geräusch vernahm.
>Wusch<, da sauste schon ein Auto an ihnen vorbei und eine der kleinen Enten lief plötzlich wild im Kreis herum, während die anderen versuchten das Feuer am Schwanzende der im Kreis rennenden Ente zu löschen.
Das Auto sauste unaufhaltsam dahin, doch als es um eine scharfe Linkskurve fuhr, kam es von der Straße ab und ackerte wie ein Pflug über das Land.
Nichts konnte es aufhalten, die Maulwurfshügel wurden einfach platt gemacht, Zäune durchbrochen und die Bäume sprangen schon freiwillig zur Seite.
Donni hielt sich während der Fahrt am oberen Haltegriff fest, zumindest solange, bis Lordi wieder den Weg zur Straße fand.
Dabei hob das Auto 5m vom Boden ab und knallte mit ächzenden Achsen und quietschenden Reifen auf dem Asphalt der Straße wieder auf.
Donni sah Lordi nun fragend an und sagte: „Na toll und wie soll ich mich nun festhalten?“
Er fuchtelte mit dem abgebrochenen Haltegriff herum.
Eine Antwort sollte er nie bekommen, denn ein Autobahnschild kam beängstigend und mit hoher Geschwindigkeit näher.
Er bekam nur einen kleinen, ausdruckslosen Schrei heraus und dann waren sie auch schon mit (fast) Lichtgeschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs.
Nach kürzester Zeit tauchte ein Lkw mit Gefahrstoffkennzeichnung vor ihnen auf und Lordi wurde ein wenig langsamer.
Plötzlich überholte sie ein anderes Auto und schnitt dabei den Gefahrguttransporter.
Dieser riss das Lenkrad rum und überschlug sich.
Der Lkw kam dann erst an der Leitplanke zum Stehen.
Lordi machte eine Vollbremsung, mit einer Bremsspur von mindestens 12m.
Er und Donni sprangen aus dem Auto und liefen zu der Fahrerkabine des Lkws.
Auf ihrem Weg dorthin, viel ihnen eine grün-gelb-rot schimmernde Flüssigkeit auf, welche aus dem Laderaum des Lkws sickerte.
Kurz bevor sie an der Tür der Fahrerkabine ankamen, wurde diese aus den Angeln gesprengt und flog im hohen Bogen auf die Straße.
Andere Menschen, die ebenfalls ausgestiegen waren, erschraken und wichen zurück.
Plötzlich sprang eine Art Mutant aus der Kabine des Lkws und die Menschen liefen in Panik davon.
Lordi hingegen tastete in seiner Jackentasche nach einem Messer.
Als er schließlich fündig wurde, zog er es mir einem Ruck aus der Tasche.
Das Monster bemerkte diese hektische Bewegung und stürmte nach vorne.
>Ratsch, Hau, Schlag< und schon flogen 4 Finger, 1 Arm und etwas, das aussah wie ein Auge durch die Gegend.
Das Monster brüllte vor Schmerz und hob den noch verbliebenden, anderen Arm hoch, um Lordi damit zu treffen.
Doch dieser wich aus und das Monster hatte auf einmal das Messer im Hals stecken.
Schwarzes Blut floss an der Klinge und an dem Griff des Messers entlang und tropfte zu Boden.
Das Monster fiel nach hinten um und blieb regungslos liegen.
Donni kam unter einem Auto hervor, betrachtete das Monster und sagte schließlich: „DAS DING ist tot.“
Als er sich zu Lordi umdrehte, wurde er schneeweiß im Gesicht und deutete stotternd hinter Lordi.
Als er sich umdrehte, sah er eine Meute von Ungeheuern auf sie zukommen.
Die Menschen, welche weggerannt sind, müssen wohl irgendwie mit dem flüssigen Zeug aus dem Lkw in Berührung gekommen sein.
Donni und er liefen schnell zum Auto und während Donni versuchte es zum Starten zu bringen, suchte Lordi im Auto nach brauchbaren Dingen.
Als der Motor dann losheulte, wurde er endlich Fündig.
Er machte das Fenster auf und meinte zu Donni: „Bitte wenden.“
Donni sah ihn entgeistert an, als er jedoch nach unten blickte, bekam er große Augen und wendete mit einem Ruck das Auto.
Sie fuhren mitten durch die Ungeheuer Meute und das Gerät in Lordis Händen machte laut >Brummmm….brummmmm<.
Die Monster wurden regelrecht mit der Kettensäge zerstückelt.
Ihre Gliedmaßen flogen durch die Luft, teils landeten sie auf der Windschutzscheibe und Donni wischte sie mit den Scheibenwischern weg.
Nachdem sie 8mal hin und her gefahren sind, regte sich nicht mal mehr ein Muskel von den Ungeheuern.
Nun konnten sie ihren Weg nach Hemsbach fortsetzen.
Kurz vor Hemsbach bemerkte Donni, das sein Auto nicht mehr silbern, sondern inzwischen schwarz vom Blut der Ungeheuer gefärbt wurde und so fuhren sie erst mal in die Waschanlage.
Das schwarze Wasser floss regelrecht in Strömen aus der Waschanlage heraus und nachdem sie wieder hinaus gefahren sind, meinte der Besitzer zu ihnen: „Mensch, das Auto war ja mal dreckig“ und deutete auf das schwarze Wasser „Wo um alles in der Welt wart ihr?“
Lordi antwortete: „Na auf der Autobahn, wo denn sonst?“
Und da waren die beiden auch schon wieder weg und in Richtung Ceddy unterwegs.
Dort angekommen, fragte sie Ceddy: „Gab es unterwegs irgendwelche Probleme, in den Nachrichten haben sie etwas von Zerstückelung auf der Autobahn berichtet?“
Donni und Lordi sahen sich an und schüttelten dann beide ihre Köpfe.


ENDE

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